Für ein starkes Lieferkettengesetz!

Wir treten ein für eine Welt in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden, auch im Ausland.

Die Weltladenbewegung sind die Pioniere auf diesem Gebiet:

Mensch & Umwelt stehen im Mittelpunkt des Fairen Handels.



Unsere Visionen für ein starkes Lieferkettengesetz:

1. Damit das Lieferkettengesetz wirkt, muss es Unternehmen dazu verpflichten, in der gesamten Wertschöpfungskette Sorgfalt walten zu lassen. Hierfür darf das Gesetz nicht hinter die Anforderungen zurückfallen, wie sie die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte formulieren, und muss sicherstellen, dass Unternehmen ihr Risiko analysieren, wirksame Maßnahmen ergreifen und darüber berichten.

2. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es den Zusammenhang zwischen Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung anerkennen: Denn Umweltschäden, die aus wirtschaftlichen Tätigkeiten entstehen, gefährden oftmals auch grundlegende Menschenrechte. Die Fälle von verseuchten Trinkwasser oder gerodetem Wald zeigen: Umweltschutz und der Schutz von Menschenrechten gehören zusammen.

3. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es eine staatliche Behörde dazu befugen, die Einhaltung der Menschenrechts- und Umweltschutzvorgaben zu kontrollieren und ihr die Möglichkeit geben, Unternehmen zu sanktionieren, die diese missachten. Etwa durch Bußgelder oder den Ausschluss der Unternehmen von öffentlichen Aufträgen und der Außenwirtschaftsförderung.

4. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es eine zivilrechtliche Haftung ermöglichen, wenn ein Schaden eingetreten ist. Es muss Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen im Ausland die Möglichkeit geben, von Unternehmen vor deutschen Gerichten Schadensersatz einzuklagen, wenn sie keine angemessenen Sorgfaltsmaßnahmen ergriffen haben. 

5. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, darf es nicht nur für die großen Unternehmen gelten, sondern muss bei Unternehmen aus Sektoren mit großen Menschenrechtsrisiken auch kleine Unternehmen ins Auge fassen – etwa der Textilbranche oder Chemieindustrie.

Die Initative Lieferkettengesetz wird von vielen Organisationen, Weltläden und Einzelpersonen getragen.

Hier geht es zu aktuellen Informationen über die Kampagne.

Aktion: Für Verantwortung Made in Germany brauchen wir jetzt endlich ein starkes Lieferkettengesetz! 

** Verschicke den Lieferkettenbrief an deine(n) Abgeordnete(n) im Bundestag **

Aktiv für mehr Gerechtigkeit im Welthandel

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Weltläden sind lebendige Orte persönlichen Engagements. Je nach eigenen Interesse und Stärken bietet der Weltladen unterschiedliche spannende Arbeitsbereiche, in denen man aktiv werden kann.

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